31.12 Haben endlich das gesammelte Geld in Essen umgewandelt. 13 belegte Brötchen haben wir davon verkauft und an die Frauen in den Straßen verteilt.

Den Abend haben wir bei Joaquins Familie verbracht, um 22 Uhr trifft sich die Familie um zusammen zu essen. Es gab Meeresfrüchte…aber nicht für mich, da ich keine Meeresfrüchte mag, haben wir was anderes vorher besorgt. Dann gab es ein gemütliches Beisammensein bis das neue Jahr begann. Alle drückten sich und wünschten sich ein gesundes, neues Jahr. Danach löste sich alles schnell auf und wir machten uns auf dem Weg zu Hector, dem Freund von Joaquins Schwester. Er lebt in „La Vista“, dass ist das beste Viertel der Stadt, nur die mit richtig Geld leben dort. Diese Art von Vierteln sind durch hohe Mauern abgegrenzt von dem Rest der Stadt, es gibt 24 Stunden Überwachung und als Besucher muss man seinen Ausweis abgeben, um hinein zu kommen.

Wir tranken und spielten Karten in Hectors Haus. Er ist ein Architekt und hatte das Haus nach Feng Chui gebaut, als wir ankamen machte er den Brünnen an, das Herzstück des Hauses. Nach einer Weile machte ich mich auf den Weg zur Toilette und trat in eine Pfutsch Wasser. Irgendwas stimmte mit dem Brunnen nicht, das Untergeschoss war fast komplett unter Wasser gesetzt. Wir schnappten uns Eimer und Wischmopp, um das größte Übel zu beseitigen. Das war mal ein feuchter Rutsch ins neue Jahr! Bis halb 5 saßen wir, spielten Karten und entschieden uns dann dort zu übernachten.

 

01.01   Nach 4 Stunden Schlaf klopfte und pochte es an der Tür. Besoffene Freunde von Hector besuchten ihn am Morgen und machten Radau. Aufgrund des Schlafmangels war der Rest des Tages für den Ars… und mehr als Schlaf nachholen lief nicht.

 

02.01   Koffer packen!

 

03.01 In der Nacht um 3 Uhr starteten wir mit dem Taxi Richtung Busstation, um nach Mexiko City zum Flughafen zu fahren, von dort aus ging es ab nach Havana. Um 14 Uhr kamen wir dann in unserem Hotel an. Nach dem wir unsere Sachen in unserem Zimmer verstaut hatten, spazierten wir an der Promenade der Stadt entlang. Unheimliche viele alte Autos (meistens gemeine Taxifahrer, die dir das Geld aus der Tasche ziehen wollen) und alte herunter gekommene Gebäude. Dann sind wir durch das alte Havana gelaufen und haben die Stadt und ihre Plätze auf uns wirken lassen. Zu Abend aßen wir auf einer gemütlichen Dachterrasse. Das Essen war ok, nicht super lecker, aber schweineteuer.


04.01   Mit einem Hop-on Hop-off Bus erkundeten wir noch mehr von der Stadt. War nicht so mega spektakulär. Wir aßen in einem weiteren teuren Restaurant (ihr müsst wissen, diese Stadt ist auf Tourismus ausgelegt und wartet nur drauf dich zu bescheißen) und lernten einen netten Kubaner kennen mit dem wir uns etwas über das kommunistische System in Kuba unterhalten haben. Auf den Abend zu besichtigten wir einen alten Leuchtturm an der Promenade und warteten darauf, dass die Sonne unterging, um Bilder von der Stadt bei Nacht zu machen.


05.01   Mit dem Bus fuhren wir 2 Stunden nach Varadero in das Hotel „Roc Arena“ wo wir einen halben Tag verbrachten. Wir gingen ans Meer mit weißem Strand, blauen Meer und ließen uns die Sonne auf den Bauch scheinen. Am Pool genehmigten wir uns den ein oder anderen Drink und schlugen uns den Bauch mit weniger spektakulärem Essen voll, aber es war ja bezahlt. Am Abend besuchten wir eine berühmte Bar namens „Floidita“ in der der Daiquirie seine Geburtsstunde erlebte. Denn überteuerten Daiquirie probierten wir dann selbstverständlich auch, war bombastisch gut.


06.01   Am Morgen starteten wir nach Vinales. Unser erster Stopp war bei einer kleinen Rumfabrik, wo ich ganz leckeren Rum gekauft hab und kubanische Zigarren. Dann gings zum „Prehistoric Mural“, dass ist ein riesiger Felsen, der von einem Alkoholiker bemalt wurde und die Evolution darstellen soll. Der dritte Stopp „La Cueva del Indio“ war eine Grotte, durch die man hindurch laufen konnte und mit einem Boot durch einem Fluss fährt, welcher sich ebenfalls in der Grotte befindet. Der letzte Stopp war eine Tabak Fabrik, hier konnte man sehen wie der Tabak angebaut und verarbeitet wird. Der Chef demonstrierte uns dann, wie man eine Zigarre rollt, sah gar nicht so kompliziert aus und ging vor allem schnell.


07.01   Wir sind zu einem 15 min entfernten Srand gefahren und haben dort das
Meer genossen. Am Abend haben wir eine echte kubanische Zigarre geraucht und dazu den leckeren Rum getrunken, denn ich gekauft hatte.

 

08.01   Tag der Abreise. Wir hatten einen etwas späteren Flug zurück, deshalb war am Vormittag noch etwas Zeit. Wir beschlossen zum historischen Museum von Kuba zu fahren. War richtig langweilig, da es nicht sehr touristenfreundlich war, dass meisten Erklärungen sind nur in spanisch. Sehr schlecht für mich mit meinem grotten schlechten spanisch. Am Abend ging es dann wieder zurück. Nachts um 3 Uhr war ich dann endlich wieder in Mexiko.


09.01 Koffer ausraumen und Wäsche waschen war angesagt. Denn Nachmittag verbrachten wir in dem schon mal erwähnten Fleisch Restaurant und am Abend buchten wir unsere Hotels für den Trip nach Cancun, um Yucatan zu erkunden.

 

10.01   Tasche packen für Cancun!

10.1.15 18:31

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